Ab Freitag, 11. März 2022 steht unsere Küche ganz im Zeichen von Bärlauch, dem ersten Frühlingsboten auf der Speisekarte.

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Eine kleine Kulturgeschichte des Bärlauchs

Sobald die ersten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervorblitzen, die Bäume wieder grüner und das Gras saftiger wird, ist auch die erste Hand voll selbstgepflücktem Bärlauch nicht mehr weit. Als Frühlingsbote macht der appetitanregende Bärlauch wortwörtlich auch einen Bärenhunger. Nach einem ausgiebigen Winterschlaf sollen die pelzigen Vierbeiner nach altem Volksglauben nämlich mit Vorliebe den frischen „Wilden Knoblauch“ schnabuliert haben, weshalb die grünen Blätter zu ihrem Namen „Bärenlauch“ gelangten. Allmählich hat sich dann die verkürzte Form Bärlauch durchgesetzt. Auch in vielen anderen europäischen Sprachen hat sich der „Bär“ durchgesetzt, wenn es um das pikante Kräutlein geht. Vom englischen ´bears garlic´ über den französischen ´ail des ours´ bis hin zum niederländischen ´beerlook´ – in Auen und Flusslandschaften in West-und Mitteleuropa findet der, volkstümlich auch Hexenzwiebel genannte Bärlauch seine Wertschätzung.

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